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Einen Tag vor Beginn der Weltklimakonferenz (COP21) wurde Aachen Schauplatz einer bunten Parade von hunderten Umweltschützern und -schützerinnen. Um die Politik an ihre Verantwortung zu erinnern und sie aufzuwecken, schwenkten 500 Menschen ihre Fahnen, hielten Plakate und grüne Herzen in die Luft, trugen Banner oder verliehen ihrem Anliegen mit Samba-Klängen Nachdruck. Die Botschaft war deutlich: Wir wollen die Energiewende! Von den mehr als 190 Ländern, die am UN-Klimagipfel teilnehmen, forderten die Demonstrantrierenden einen verbindlichen und gerechten Vertrag für den Klimaschutz; die Erderwärmung soll unter zwei Grad Celsius gehalten werden.

 

Nach der Eröffnung der Kundgebung und einem Wortbeitrag von Dr. Rüdiger Haude vom Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V startete der Marsch vom Elisenbrunnen. Für gute Stimmung und viel Aufmerksamkeit sorgte außerdem die musikalische Begleitung durch die Aachener Samba-Gruppe Bloco Louco. Einige Passanten schlossen sich auch spontan dem Demonstrationszug an, um die Forderungen nach Klimaschutz zu unterstützen.

Der Demonstrationszug bestehend aus vielen verschiedenen umweltaktiven Gruppen, Einzelpersonen und Familien, zog mit seinen bunten Botschaften durch die Aachener Innenstadt zum Hauptbahnhof.

Nach der Abschlusskundgebung wurde ein Foto aller Teilnehmenden gemacht, welches die Nachricht nach Paris tragen soll. Der Aachener Klimamarsch reiht sich in eine weltweite Bewegung ein: Von Wellington in Neuseeland über BerlinAachenund Oslo bis Washington DC haben Menschen auf über 2000 Demonstrationen ihre Stimme gegen den Klimawandel erhoben. 

In Aachen hatten Avaaz, Divest Aachen, Greenpeace Aachen, Nabu Aachen und Transformation Zukunft die Veranstaltung organisiert.

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