Gitarren statt Knarren

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Am Samstag, den 12. Juni, demonstrieren wir am Geldbrunnen (Münsterplatz/Elisengarten) für Frieden und gegen Rüstungsexporte. In zahlreichen deutschen Städten bringen Greenpeace Gruppen an diesem Tag mit Gitarrenmusik das Udo-Lindenberg-Motto „Gitarren statt Knarren“ auf die Straße. Udo Lindenberg unterstützt die Aktion. Passant:innen können Protestpostkarten an die Kanzlerkandidat:innen Annalena Baerbock (Grüne), Armin Laschet (CDU) und Olaf Scholz (SPD) mitnehmen und verschicken.

Deutschland ist der weltweit viertgrößte Rüstungsexporteur. Im vergangenen Jahr durften laut einem offiziellen Bericht der Bundesregierung deutsche Konzerne Kriegswaffen und sonstige Rüstungsgüter im Wert von rund fünf Milliarden Euro in die Welt verkaufen. Dabei werden auch Länder beliefert, in denen Krisen schwelen, gewaltsame Konflikte ausgetragen werden und sich Waffengewalt gegen Zivilist:innen richtet.

Die deutsche Praxis der Waffenexporte konterkariert Bemühungen der Bundesregierung für die friedliche Beilegung von Konflikten. Sie kann nicht Öl ins Feuer gießen und gleichzeitig Feuerwehr spielen. In Myanmar, Belarus und von US-Polizeibehörden - überall werden deutsche Rüstungsgüter eingesetzt.

Hilf, mit deiner Unterschrift gegen deutsche Waffendeals

Greenpeace fordert von der Bundesregierung ein Gesetz, das Rüstungsexporte in Länder außerhalb von NATO und EU (oder EU-gleichgestellter Länder) sowie in Krisen- und Kriegsgebiete verbietet. Die Petition könnt ihr nicht nur am Samstag vor Ort unterschreiben, sondern auch online unter: https://act.greenpeace.de/entruestungjetzt

Hier findet ihr unseren Gesetzesvorschlag für ein Rüstungsexportkontrollgesetz. 

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