An den Rändern des Horizonts

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Am 1. September konnten wir unseren Greenpeace-Fotografen Markus Mauthe wieder auf der Burg Wilhelmstein in Bardenberg mit seiner Live-Multivision „An den Rändern des Horizonts“ begrüßen, bei der er auch sein Projekt AMAP - Armada Mata Atlântida Project - vorstellte.

Markus Mauthe hat uns und die schätzungsweise 280 Zuschauer in seinem Vortrag auf eine Reise rund um den Globus mitgenommen. Dabei hat er sehr unterschiedliche indigene Gruppen besucht, die am Rande der Zivilisation versuchen, mit den Veränderungen durch die „moderne Welt“ und den damit oft verbundenen Zerstörungen ihrer Lebenswelt umzugehen – mit sehr unterschiedlichem Erfolg. Die einen leben noch mehr oder weniger nachhaltig und mit der natürlichen Welt verbunden, anderen gelingt das nicht mehr. 

Fotoshow unter Corona-Schutzmaßnahmen

Markus hat unter den durch Corona erschwerten Bedingungen eine sehr beeindruckende Vorstellung geliefert. Wir selbst haben unter erschwerten Bedingungen – zum Beispiel gab es keine Pause – weiter Unterschriften gegen das EU-Mercosur-Abkommen gesammelt.

In seinem Vortrag hat Marcus auch AMAP vorgestellt, das ALMADA MATA ATLÂNTICA PROJECT.

Schutz des Küstenregenwaldes und der Goldkopflöwenäffchen

Die Mata Atlântica, der Atlantische Küstenregenwald in Brasilien, ist eines der artenreichsten Ökosysteme unserer Erde. Einst zog sie sich auf vielen Millionen Hektar die brasilianische Küste entlang. Doch heute sind nur noch zwischen sieben und zwölf Prozent dieses fantastischen Lebensraumes meist in Form kleinerer Waldinseln intakt – bei weiter anhaltender Zerstörung durch den Menschen.

Markus Mauthe hat AMAP zusammen mit seiner brasilianischen Frau Juliana – die im Mata Atlântica eine ökologische Kakaofarm besitzt - und befreundeten Umweltaktivisten (auch aus dem Greenpeace Umfeld) im Jahr 2016 während der großen Dürre durch El Nino „erdacht“, wie Markus es nennt. AMAP will den Küstenwald zu schützen, unter anderem auch durch Wiederaufforstungen. Besonderes Augenmerk gilt dem Schutz der stark bedrohten Goldkopflöwenäffchen, die es nur in diesem Gebiet gibt.

Mehr Informationen, auch die Möglichkeit der Unterstützung, gibt es hier: www.amap-brazil.org.

 

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