Mode-Bewusstsein

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Wer auf dem Bild nachzählt, wie viele Kleidungsstücke dort auf den drei Wäscheleinen hängen, wird wohl nur auf 52 kommen. Das sind noch acht Teile Oberbekleidung weniger als wir in Deutschland pro Kopf und Jahr neu kaufen. Wenn wir uns dann auch noch vor Augen führen, dass 40% dieser Kleidung nur selten oder nie getragen wird, dann wird uns schnell klar, dass ein bewussterer Umgang mit Mode notwendig ist.

Deshalb haben wir am Samstag mit vielen Besuchern und Besucherinnen des Aachener Weihnachtsmarktes über ihren Umgang mit Kleidung gesprochen und dabei auch einige Ideen für eine größere Wertschätzung der Kleidung gesammelt:

So könnten einige Menschen ihre Lieblingsstücke noch beim Schneider oder bei der Schneiderin retten und so länger Freude an ihnen haben. Alternativ können alte Kleidungsstücke durch phantasievolle Kombination oder etwas Handarbeit wieder aufgewertet werden.

Für den Fall, dass man doch neue Kleidung braucht und weder beim Kleidertausch noch im Second-Hand-Laden fündig wird, gibt es dann den Kleiderratgeber von Greenpeace Aachen.

Darin befindet sich eine Liste mit den 23 Aachener Läden, die ökologische oder fair gehandelte Kleidung führen. In das Einkaufszentrum Aquis Plaza sollte man sich mit diesem Wunsch jedoch nicht verirren – nach unserer Recherche führt keines der dortigen Textilien-Geschäfte ökologische oder fair gehandelte Kleidung.

Weitergehende Informationen zum Thema Modekonsum finden Sie auch in der aktuellen repräsentativen Greenpeace-Umfrage zu Kaufverhalten, Tragedauer und der Entsorgung von Mode.

Publikationen

  • PDF icon KleiderratgeberPDF |3.07 MBImmer mehr Kunden wollen bei einer Kaufentscheidung nicht nur finanzielle Aspekte berücksichtigen, sondern auch soziale und ökologische. Sie wollen mit ihrem Einkauf einen Beitrag für eine gerechtere Welt und größtmögliche Schonung der Umwelt leisten.

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